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Für den Aufbau der Simulation werden zuerst die nötigen Parameter bestimmt. Dies sind

die Konzentration des toxischen Gases CA im Freien
die Konzentration des toxischen Gases im Haus CIn
der Volumenstrom an Aussenluft ins Haus QIn
der Volumenstrom an Hausluft nach Aussen QOut
das Luftvolumen V im Haus

 

 




Es wird vorausgesetzt, dass

die Konzentrationsverteilung im Freien wie auch im Haus gleichförmig also homogen sei
keine Adsorption des Gases z.B. an Teppichen im Haus stattfindet
der Volumenstrom QIn = QOut identisch ist und während der beobachteten Zeit konstant bleibt
der Druck im Freien und im Haus konstant bleibt

Mit diesen Voraussetzungen kann die Gleichung aufgestellt werden, wobei der Massentransfer aller Zu- und Abflüsse gleich 0 sein muss:

 




Der Volumenstrom und das Hausvolumen kann noch durch die Luftaustauschrate ersetzt werden, womit die Simulation von der Grösse des Hausvolumen unabhängig wird. 

 

Diese Differentialgleichung kann dann mathematisch gelöst werden mit der Randbedingung, dass die toxische Gaskonzentration zu Beginn (t = 0s) 0 mol/m3 ist. Die Dosis ergibt sich dann als Integration des Konzentrationsverlaufs im Haus über die Zeit t.


Literatur 
Keil, C.B., Mathematical Models for Estimating Occupational Exposure to Chemicals, AIHA Press, 2000 


Letzte Änderung:  27.04.2006 - 08:45

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