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Das Programm MET3 erlaubt die Wahl der Emission als Schlagartige Freisetzung (Puff), Schlagartige Freisetzung mit Berücksichtigung des Flash, Lachenverdampfung oder als Kontinuierliche Freisetzung. Welche Freisetzungsart wird wann gewählt?

Schlagartige Freisetzung (Puff)

Unter einem Puff versteht man die spontane Freisetzung der gesamten Masse einer Substanz oder eines Substanzgemisches und Bildung einer Gaswolke. Die Freisetzungsart, die Quellstärke und die Dynamik der Freisetzung sind damit nicht entscheidend und müssen deshalb für eine Abschätzung nicht bekannt sein. Diese Annahme führt zu konservativen Resultaten.

Schlagartige Freisetzung mit Flash

Bei einem plötzlichen Druckabfall durch ein Loch in einem Tank mit druck-verflüssigtem Gas entsteht einerseits eine schlagartige Freisetzung eines Teils des Inhalts in eine Gaswolke (= der Flashanteil). Anderseits siedet die verbleibende flüssige Phase bei Umgebungsdruck. Wie gross der Flashanteil ist hängt wesentlich von den Temperatur- und Druckverhältnissen im Tank kurz vor der Freisetzung ab. MET berücksichtigt den Flashanteil nicht aber den restlichen siedenden Stoffmasse.

Lachenverdampfung

Die Lachenverdampfung wird bei flüssigen Substanzen verwendet deren Siedepunkt höher liegt als die Umgebungstemperatur. Beispielsweise kann diese Freisetzungsart verwendet werden beim Ausfliessen einer Flüssigkeit in ein Auffangbecken. Neben der Lachengeometrie muss auch die Freisetzungszeit eingegeben werden, d.h. die Zeit die die Einsatzkräfte benötigen um die Frei­setzung aus der Lache zu unterbinden.

Die Kontinuierliche Freisetzung

Die Kontinuierliche Freisetzung ist bei einer länger andauernden Freisetzung zu wählen.

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