Ressourcen » Informer » MET 5.5 für Windows

Die wichtigsten Neuerungen in MET® Version 5.5 im Ueberblick sind:

In der Pharmaindustrie werden vermehrt hochaktive Substanzen (HAS) eingesetzt. Ein Vorteil dieser Stoffe ist, dass sie bei niedrigen Dosierungen wirksam sind. Diese finden z.B. Einsatz als antivirale Medikamente, Mittel zur Behandlung von Krebsleiden, Schmerzmittel usw.

Eine bekannte Substanz ist das Botulinum toxin, das bei verschiedenen Leiden wie Lidkrampf, aber auch zu kosmetischen Zwecken als „Botox“ eingesetzt wird. Botulinum toxin ist eine der giftigsten Substanzen überhaupt. Bei der Freisetzung von Botulinum toxin ist die akut-toxische Eigenschaft die wesentliche Gefahr.

Aber auch eine therapeutische Wirkung einer sonst eher ungiftigen Substanz kann bei einer Freisetzung gefährlich sein. Beispielsweise Substanzen aus der Gruppe der synthetischen Opioide, wie Fentanyl oder Sufentanil, die ebenfalls in der Medizin im Rahmen von chirurgischen Eingriffen angewendet werden. Sufentanil ist im Vergleich zur wirksamen Dosis für eine Person von ca. 30 mcg pro Kilogramm Körpergewicht mit einer halbletalen Dosis von 1 Gramm wenig giftig. Bei einer Freisetzung ist daher nicht die akut-toxische sondern die therapeutische Wirkung, die zur Sedimentierung oder Bewusstseinsverlust führen kann, die gefährliche Wirkung.  

Die Mehrzahl der hochaktiven Substanzen (HAS) liegt in reiner Form als Pulver vor (= Festkörper). Da mit dem bisherigen Modell MET eine Ausbreitungsrechnung von Festkörpern/Partikeln nicht möglich ist, hat Prof. Dr. P. Bützer das Modell für Effekte mit hochaktiven Substanzen, kurz MEHAS, entwickelt.

Das Modell wurde in das bisherige Bedienungskonzept eingebunden und wird automatisch bei einem Feststoff gewählt. Es erscheint als zusätzliche Freisetzungsart in der MET Szenario-Maske:

Somit kann diese neue Anwendung mit der bewährten und bekannten Benutzeroberfläche erschlossen werden.

Im ISiMap-Kartenmodul können neu Messpunkte eingefügt werden, die automatisch eine eindeutige Indexzahl erhalten. Je nach dem Status des Messpunktes: „Messpunkt geplant“, „Messpunkt negativ“, „Geruch oder Niederschlag wahrnehmbar“, „Messung positiv (unterhalb der Grenzwerte)“, „Messung positiv (oberhalb der Grenzwerte)“ wird der Messpunkt mit einer zugewiesenen Farbe eingefärbt.

Im folgenden Bild sehen Sie die MET-Gefahrenzone sowie die Messpunkte 1, 2 und 3:

Der Benutzer kann eine Kopie der MET-Gefahrenzone erstellen und diese Zone anpassen:

Die Verwendung von Openstreetmaps in MET für Windows (keine Internet-Verbindung nötig) ist ab der Version 6.0 (Q4/2015) möglich.

Für die Darstellung von Radioaktivitätsmessungen kann neu im Kartenmodul ISiMap ein Gitternetz angezeigt, und die Messwerte können dort eingetragen werden. Im folgenden Bild sehen Sie das eingeblendete Gitternetz: 

Substanzen die krebserzeugend wirken, werden neu mit dem Text „Kann Krebs erzeugen“ oder „Kann vermutlich Krebs erzeugen“ im Navigator ergänzt.

Highlights

29.12.2016 16:20

Auswertung Umfrage "Aktivierungs- energie"

finden Sie [hier]




21.12.2016 18:22

MET für Windows Version 6.5

Die wichtigsten Neuerungen [mehr]




11.10.2016 15:46

Die App zu MET: Eine Vorschau

[mehr]




13.05.2016 08:31

Mai Service-Update für MET für Windows 6.0 verfügbar.

[mehr]




31.12.2015 15:49

Auswertung Umfrage "Kaltes Feuer"

finden Sie [hier]




12.11.2015 19:40

Openstreetmap

Version 6 von MET für Windows unterstützt die Verwendung von Openstreetmap-Karten [hier]



###GOOGLE###