MET 10 für Windows

Die wichtigsten Neuerungen in der neusten Version von MET für Windows.

NEU: Lachenverdampfung für verflüssigte Gase

Bei Substanzen, wie verflüssigtem Chlor, dessen Siedepunkt tiefer als die Bodentemperatur liegt, liefert der Wärmeaustausch zwischen Boden und Flüssigkeit einen markanten Wärmebeitrag. Die bisherige Lachenverdampfungsformel von Clancey/Sutton berücksichtigt diesen Beitrag nicht und ist deshalb nur für Flüssigkeiten deren Siedepunkt höher als die Bodentemperatur liegt geeignet.

Das Programm wählt je nach den zur Verfügung stehenden physikalischen Substanzdaten automatisch in erster Priorität die neue Lachenverdampfung-Formel gemäss Brighton und in zweiter Priorität die bisherige Formel gemäss Clancey/Sutton.

NEU: Einsatz von QSAR Daten für unbekannte Stoffeigenschaften

Neu werden bei Substanzen, bei denen ein experimenteller Wert in der Datenbank für eine Stoffeigenschaft nicht vorhanden ist mit einem QSAR Modell abgeschätzt und in der Datenbank bereitgestellt. Damit erhöht sich der Füllungsgrad der Substanzdatenbank.  

In der Grafik rechts kann der prozentualen Anteil von rund 8000 Substanzen aufgetragen, die einen experimentellen Wert für eine Eigenschaft aufweisen (Balkenfarbe violett). Gleichzeitig werden die prozentualen Anteile an Substanzen angezeigt, die mindestens ein mit QSAR abgeschätzten Substanzwert enthalten (Balkenfarbe hellblau). 

QSAR abgeschätzte Stoffdaten ersetzen keine experimentelle Daten in MET. Sie kommen nur dann zum Einsatz, wenn experimentelle Daten in der Datenbank fehlen. 

In MET kann der Benutzer entscheiden ob er QSAR abgeschätzte Stoffdaten zulassen möchte oder nicht. Beim Start von MET wird der Benutzer gefragt ob er QSAR abgeschätzte Stoffdaten zulassen möchte. Er kann diese Einstellung in den MET Optionen jederzeit wieder ändern.

QSAR abgeschätzte Stoffdaten erscheinen in MET in blauer Farbe:

NEU: Die Daten eines Messpunktes lassen sich ausdrucken

Wenn Sie Messpunkte auf die Karte einfügen, können Sie neu die zugeordneten Messdaten ausdrucken oder als PDF-Datei ausgeben.

NEU: Verbessertes Modell zur Abschätzung der Schutzwirkung von Gebäuden

Das Modell zur Berechnung der Schutzwirkung von Gebäuden wurde angepasst. Bei länger andauernden Freisetzungen, wie z.B. Bränden, wurde die Schutzwirkung zu wenig berücksichtigt.

NEU: Aktualisierung der Substanz-, Sicherheitsdatenblätter und der Openstreetmap-Karte

  • Die Substanzdatenbank wurde mit den MEMPLEX Daten aktualisiert. 
  • Die Sicherheitsdatenblätter MSDS wurden aktualisiert.
  • Die neuste Version der Openstreetmap-Karte wurde übernommen und konvertiert.