Ressourcen » Informer » MET 4.8 für Windows

Ab Dezember 2012 wird Version 4.8 von MET für Windows erhältlich sein. Die Neuerungen in MET® Version 4.8 im Ueberblick sind:

Das MET-Modul berücksichtigt bei Bränden automatisch das Brandgasgemisch entweder aus Literaturdaten oder es schätzt eine Gemischzusammensetzung ab.

Die Gemischzusammensetzung die MET verwendet, z.B. bei einem Brand von PVC, kann vom Benutzer, falls gewünscht, im Reaktionsexplorer eingesehen werden.

mehr zu diesem Thema: Brandgase in MET

 

 

Im Dialog für die Auswahl eines Mess-Prüfröhrchen werden neu auch Brand-Leitsubstanzen aufgeführt. Im Beispiel rechts z.B. für einen Brand von Baumwolle. Die dort angegebenen Toxizitätswerte berücksichtigen die Toxizität der anderen Leitsubstanzen.

Beispielsweise ist der Toxizitätswert AEGL-2 (1h) von Kohlenmonoxid 83 ppm. Misst man nun mit einem Prüfröhrchen 50 ppm, dann ist der AEGL-2 (1h) für Kohlenmonoxid nicht überschritten. Allerdings ist in diesem Fall der Toxwert von Acrolein überschritten. Damit kein Toxizitätswert der Leitsubstanzen überschritten ist, müsste die Konzentration von Kohlenmonoxid kleiner als 16 ppm sein.

Das moderne Einsatzmanagementsystem EMEREC von Rosenbauer macht Informationen mobil und durch Knopfdruck von überall abrufbar. Die für den Einsatz relevanten Daten (z.B. Brandschutzpläne, Lagebilder, Gefahrstoffdatenbanken) werden aus verschiedenen Quellen zusammengeführt, um dem Einsatzleiter ein übersichtliches Bild der Lage, Ressourcen und vorhandenen Informationen zu geben..

Neu kann EMEREC auch mit MET für Windows ergänzt werden. MET wurde mit einer Schnittstelle erweitert um die Gefahrenzonen automatisch oder manuell unter EMEREC darstellen zu können. 

mehr zu EMEREC finden Sie unter http://www.emerec.com

Die Software ist neu in der Deutschen oder Englischen Sprache verfügbar. Der Benutzer kann die gewünschte Sprache wählen und bei Bedarf wechseln.

 

 

PAC steht für Protective Action Criteria. Es handelt sich um Toxizitätswerte für 1 Stunde. Diese für die Planung und Einsatz bei einer unkontrollierten Freisetzung einer Chemikalie gedachten Werte, basieren auf den den AEGL-, ERPG- oder TEEL-Toxizitätswerten. Ist der AEGL-2 (1 h) Wert bekannt, ist der PAC-2 identisch zu diesem Wert. Ist der AEGL-2 (1 h) unbekannt wird der PAC-2 gleich dem ERPG-2. Falls auch dieser unbekannt ist wird der PAC-2 gleich dem TEEL-2 Wert.

 

mehr zu den PAC-Werten finden Sie unter http://orise.orau.gov/emi/scapa/chem-pacs-teels/default.htm

Die neue Substanzsuche ist mit einem nützlichen Eigenschaftsfenster rechts erweitert worden. Der Benutzer kann entweder die Ansicht Substanzdaten, ADR oder Synonyme wählen. Die zugehörigen Daten werden automatisch bei einer Uebereinstimmung mit der Sucheingabe oder mit dem Anklicken eines Eintrags in der Liste mit den gefundenen Substanzen angezeigt.

Die Ansicht 'Substanzdaten' zeigt die chemischen, physikalischen und toxikologischen Eigenschaften eines Stoffs. Augenfällig sind auch der Gefahrendiamant gemäss NFPA und die Strukturformel.

Die Ansicht 'ADR' listet weitere Informationen zur ADR Klassifizierung, Packungsgruppe, Gefahrenklasse usw. auf.

Die Ansicht Synonyme zeigt alle zugeordneten Synonymbezeichungen.

 

 

 

Neu erstellt das Programm Hinweise zu akut-toxischen Brandgaskomponenten.

Beispielsweise wird im Navigator Methylenchlorid angeklickt, dann erscheint unter Gefahren rechts die Brandgaskomponente "Phosgen". Das Programm zeigt jeweils nur die Komponente mit grösstem Wert: Masse an Brandgaskomponente divdiert durch die Toxizität.

 

 

 

Das Substanzdaten-Eigenschaftsfenster kann auch im Navigator auf der linken oder rechten Seite angedockt werden. Das Fenster kann auch ausgeblendet oder nur bei Bedarf eingeblendet werden.

 

 

 

 

 

 

Die Substanzdatenbank wurde mit rund 7'000 chemischen Strukturformeln der einzelnen Stoffe ergänzt. Diese Erweiterung ist für die Chemiker unter den Einsatzkräften gedacht.

Rechts als Beispiel Mevinphos. Ein Blick auf die Strukturformel zeigt, dass Mevinphos eine Organophospat-Gruppe enthält. Dies ist ein untrügliches Zeichen, dass diese Sustanz sehr giftig sein muss.

Mit der Funktion „Erstelle Zonenkopie“ wird aus der angewählten Gefahrenzone eine Polygonfläche erstellt. Die Bearbeitungspunkte können nun verschoben werden. Es können auch neue Bearbeitungspunkte zugefügt oder bestehende gelöscht werden. Diese Funktion ist nützlich z.B. um eine Gefahrenzone z.B. bis zu einer Strasse zu erweitern. 

 

 

 

 

Die Gefahrenzonen werden neu im Kartenmodul ISiMap von MET für Windows in transparenter Farbe dargestellt.

Highlights

29.12.2016 16:20

Auswertung Umfrage "Aktivierungs- energie"

finden Sie [hier]




21.12.2016 18:22

MET für Windows Version 6.5

Die wichtigsten Neuerungen [mehr]




11.10.2016 15:46

Die App zu MET: Eine Vorschau

[mehr]




13.05.2016 08:31

Mai Service-Update für MET für Windows 6.0 verfügbar.

[mehr]




31.12.2015 15:49

Auswertung Umfrage "Kaltes Feuer"

finden Sie [hier]




12.11.2015 19:40

Openstreetmap

Version 6 von MET für Windows unterstützt die Verwendung von Openstreetmap-Karten [hier]



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